Jahresarbeiten 2024
Dass der Gebrauch eines Handys gegen die Nutzung von Werkzeug, Schleif-, Kreis- und Nähmaschinen auszutauschen ist, stellten die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe der GWS Lohr bei der Präsentation ihrer diesjährigen Jahresarbeiten eindrücklich unter Beweis.
Am vergangenen Dienstag konnte sich die Öffentlichkeit davon überzeugen. Stolz präsentierten die Jugendlichen ihre Werke: Ob Mäuseauslauf oder Hasenstall, Krippe oder Tischtennisplatte, Sitzgelegenheiten oder Kochbuch. Jede Arbeit überzeugte für sich.
Die Arbeiten sind im Jahresverlauf der Gustav-Woehrnitz-Mittelschule ein fester Bestandteil, denn sie finden nun schon im 15. Jahr statt. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich zum Beginn des Schuljahres für ein Thema, welches sie dann gemeinsam mit einer Mentorin oder einem Mentor umsetzen. Die Themenwahl, die theoretische Ausarbeitung dazu und die praktische Umsetzung zeigen viele Unterschiede. Diese sind auch gewünscht, denn die Idee der Jahresarbeit entstammt der Montessori-Pädagogik. Grundsatz ist, dass jede Arbeit ihren eigenen Wert hat. Ein Vergleich mit einer anderen Arbeit soll nicht geschehen. Entscheidend ist, ob der Schüler oder die Schülerin dem eigenen Anspruch genügt.
Neben der Präsentation des eigentlichen Werkstücks konnte sich das Publikum entweder über eine Projektmappe oder eine digitale Präsentation die Entstehung des Werkstücks verfolgen. Dies musste nämlich dokumentiert werden.
Die Eröffnung der 15. Jahresarbeiten bildete die Auftaktveranstaltung der GWS für verschiedene Feierlichkeiten am Nägelseezentrum im Jubiläumsjahr 50 Jahre Nägelseezentrum.