Exkursion der 8a zur Caritas
Da das Thema „Sucht und Prävention“ im Fach NT und Kunst die Jugendlichen sehr beschäftigt, war es an der Zeit mal einen Blick über das Schulbuch hinaus zu wagen. Teil des Wettbewerbs „Bunt statt Blau“ in Kunst und auch der Maßnahmen für ein stabiles Leben ist es, ein Hilfsangebot für Betroffene und Angehörige zu erkunden.
Am 3.2.25 diese Woche war es so weit: Wir liefen bei frostigen Temperaturen (…nicht alle hatten an eine Jacke gedacht…) durch Lohr zur Vorstadtstraße, um einen Termin mit Sonja Walz wahrzunehmen. Wir wussten nicht so recht, was da auf uns zukommt. Süchtige? Weinende Mamas? Wütende Papas?
So dramatisch war es dann allerdings nicht. Wir wurden in einen Nebenraum im 2. Stock geführt und dort begrüßten uns der Bereichsleiter Sucht Marcus Stein und seine Kollegin, die früher auch bei uns an der Schule tätig war. Nach einem kurzen Grußwort und einigen Infos für unsere NT-Probe zum Thema Sucht, wurden wir dann selbst aufgefordert, mitzuarbeiten. Sonja bat uns, drei Themen, die wir in unserem Leben verbessern würden, am Tablet zu notieren.
Gesagt, getan. Bereiche wie „Mehr Sport – konsequenter trainieren oder bessere Noten – Hausaufgaben nicht mehr abschreiben oder regelmäßiger Schulbesuch – morgens aufstehen!“ kamen in der anschließenden Gesprächsrunde zur Sprache.
Danach durften Fragen gestellt werden und die Klasse fragte nach. Beispiele: Welche Droge ist am verbreitetsten in MSP? (Antwort: Alkohol) Ist es okay, wenn ein 16-Jähriger vor der Schule zum Frühstück ein Bier trinkt? (Antwort: Nein, weil das Hausrecht bei der Schule liegt und ein konzentriertes Lernen nicht mehr möglich ist.) Kann man auch zu Ihnen kommen, wenn meine Freundin kifft? Ist doch jetzt legal? (Antwort: Ja, natürlich. Wir wollen auch gar nicht, dass sie damit aufhört. Wir würden nur gerne helfen, falls sie das tut, um etwas zu verdrängen …)
Hier schloss sich für uns der Kreis: Wenn wir unsere Leben zu unserer Zufriedenheit gestalten, dann müssen wir ja auch nix verdrängen! Und für alles, was wir nicht beeinflussen können, gibt es Hilfe.Wir freuen uns, dass Sonja bald auch an unserer Schule Sprechzeiten anbieten wird im Meditationsraum.
Die 8a